TSV WEILHEIM - HANDBALL

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D1 mit erfolgreichem Jahresauftskt

21.01.2024 - D1 gewinnt Turnier in der heimischen Hardtschule

Die D1 ist erfolgreich ins neue Jahr 2024 gestartet und konnte beim Heimturnier in der Hardtschule am vergangenen Sonntag die SG Biessenhofen-Marktoberdorf und den TSV Ottobeuren bezwingen.

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den Vizemeister der Bezirksliga West, die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Da der Gegner in der Vorrunde in der Bezirksliga stets eine große Anzahl an Torschützen aufwies, war klar, dass bei diesem Kontrahenten viel als Kollektiv ging und die Abwehr der entscheidende Baustein in dieser Partie würde. Die D1 startete schwungvoll und führte schnell mit 3:0. Gestützt auf eine aufmerksame Abwehr mit Raphi im Tor eroberte man sich zahlreiche Bälle, die man sicher in Tore ummünzte. Beim Stand von 7:2 mussten die Gäste erstmals reagieren und zogen die Auszeit. Doch auch davon ließen sich die Jungdachse offensiv nicht wirklich stören und trafen weiter im Minutentakt. In der Defensive jedoch machten die Trainer trotz fünf Gegentoren bis zur Pause noch einige Unachtsamkeiten aus. Vor allem bei Freiwürfen brauchte man noch zu lange um sich zu sortieren, was der SG teils leichte Einwurfmöglichkeiten ermöglichte, die aber Raphi im Tor des Öfteren auch entschärfen konnte. Beim Halbzeitstand von 15:5 mahnten die Trainer genau diese Unachtsamkeiten an und forderten im Angriff zudem mehr Bewegung ohne Ball und Zusammenspiel, um jeden Spieler zu einer Torchance kommen zu lassen. Im zweiten Abschnitt ging die D1 offensiv weiterhin kaum vom Gas und traf munter weiter. Am Ende sollte man bei acht Torschützen stehen, was bei zehn Feldspielern ein starker Wert ist. Besonders erfreulich war hierbei sicherlich auch, dass Philipp in seinem ersten D1-Spiel direkt seinen ersten Treffer erzielen konnte. Doch auch die Gäste steckten nicht auf und erarbeiteten sich geduldig ihre Torchancen, die sie dann auch nutzen konnten. Am Ende gewann man dennoch souverän mit 27:14 und nach Anrechnung der Torschützen mit 35:20. Dennoch sei erwähnt, dass der Gegner mit einem Kader anreiste, der bis auf eine Ausnahme ausschließlich aus Spielern des jüngeren D-Jugend-Jahrgangs bestand und mit dem in der nächsten Saison definitiv erneut im Kampf um die Bezirksmeisterschaft gerechnet werden muss.

Im zweiten Spiel traf man dann auf den TSV Ottobeuren. Das Team aus dem Allgäu war als frischgebackener Mini-Europameister randvoll mit Selbstvertrauen in die Kreisstadt gereist und zudem wettbewerbsübergreifend in dieser Saison noch ungeschlagen. Auch, wenn das Team des TSV Ottobeuren leicht ersatzgeschwächt war und einige Spieler sich krank oder angeschlagen durch die Woche geschleppt hatten, galten die Gäste als Favorit in der Partie, hatten sie doch den TSV Weilheim bei der Quali zur Mini-EM im Juli und in der Mini-EM-Hauptrunde im Oktober geschlagen.
Die ersten Minuten liefen zunächst sehr schleppend, Weilheim verteidigte zu Beginn herzhaft, hatte die Dreh- und Angelpunkte des TSVO und dessen schnelle Mitte gut im Griff. Im Angriff tat man sich jedoch schwer, da auch die Gäste aus dem Allgäu eine starke Verteidigung samt eines starken Torhüters stellten. Nach fünf Minuten stand es 2:2 und Weilheim ging durch gutes Einlaufen der Außenspieler wieder mit 3:2 in Führung, ehe Ottobeuren nach sieben Minuten sein erstes Feldtor erzielen konnte. In dieser Phase präsentierte sich Weilheim anfällig in der Abwehr. Zu oft arbeitete man nun defensiv nur noch mit den Armen und nicht mehr mit den Beinen mit, verpasste es zudem nun des Öfteren sich gegenseitig auszuhelfen. Die Folge war, dass Weilheim im ersten Durchgang drei Zeitstrafen kassierte. Ottobeuren nutzte dies clever aus, ging beim 3:6 nach neun Minuten erstmals mit drei Treffern in Führung. Doch die Jungdachse steckten diesen Rückschlag gut weg und kämpften sich wenig später wieder auf ein Tor heran. Der Ausgleich gelang allerdings nicht. Im Angriff überzeugte vor allem David immer wieder mit gelungenem Einläufen, Ottobeuren jedoch ließ sich vom Weilheimer Druck und Publikum nicht beeindrucken, spielte geduldig sein Spiel weiter und nutzte die sich bietenden Chancen nun konsequent aus, sehr zum Unmut von Weilheims Trainer Luca Kessel, der sich kurz vor der Pause nach zu heftigen Reklamationen eine Verwarnung abholte. „Man ist als Trainer natürlich auch immer emotional bei solchen Spielen dabei. In diesem Moment hab ich dann meine guten Neujahrsvorsätze kurz mal vergessen“, scherzte der Trainer nach dem Spiel. „Natürlich muss ich da aber ruhiger bleiben. Die gelbe Karte habe ich absolut zu Recht bekommen, weil ich in dem Moment zu viel gesagt habe. Am Schiedsrichter lag es definitiv nicht, dass wir dem Rückstand so lange hinterhergerannt sind.“
In die Pause ging es dann mit 9:11 für den TSVO, der TSV Weilheim hatte jedoch zwei Torschützen mehr. Die Trainer nutzten die Pause um die Spieler runterkühlen zu lassen und forderten, sich defensiv wieder mehr gegenseitig zu unterstützen und mehr zusammenzuarbeiten. Nach der Pause schien es dann aber so langsam dahinzugehen. Ottobeuren kam besser aus der Kabine und ging beim 14:10 von der Linie mit vier Treffern in Front. Weilheims Franziskus im Tor kam zwar teils noch an die Bälle ran, konnte sie allerdings nicht entscheidend abwehren, während Weilheim nun des Öfteren am Pfosten oder dem starken Torhüter der Gäste scheiterte. So schien die Zeit für Ottobeuren zu spielen, auch, da das Team den Vorsprung bis fünf Minuten vor dem Ende bei diesen vier Treffern hielt (19:15). Dann jedoch startete die Heimsieben die Endphase und ließ fortan keinen Gegentreffer mehr zu, auch da sich Keeper Franziskus nun mehrfach auszeichnen konnte. Die Halle wurde zudem mit jeder gelungenen Aktion der Gastgeber lauter. Weilheim verkürzte nach gutem Zusammenspiel durch Emil auf 19:17. Zwei Minuten vor dem Ende bekam Ottobeuren erneut einen berechtigten Strafwurf zugesprochen, doch Franzi konnte diesen wichtigen 7-Meter parieren und die Jungdachse schafften im Gegenzug den Anschluss. Angetrieben vom Publikum zwang man Ottobeuren nochmals zu einem technischen Fehler und tatsächlich gelang durch Vinci der Ausgleich zum 19:19. Da auch der letzte Angriff des TSVO verpuffte, schaffte es Weilheim tatsächlich noch, das Spiel zu drehen und Ottobeuren die erste Niederlage zuzufügen, da man nach Anrechnung der Torschützen mit 23:25 gewann.
„Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs. Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Wir haben den TSV Ottobeuren heute als Kollektiv geschlagen“, kommentierte Co-Trainer Emil Ganguin den Sieg.
„Das Spiel hatte alles, was man sich als Zuschauer wünscht. Sehenswerten Handball, Dramatik und Spannung bis zum Ende. Natürlich muss man aber auch sagen, dass zu einem Topspiel immer zwei Mannschaften dazugehören. Respekt vor der Leistung von Ottobeuren, die ebenfalls großartig gekämpft haben und ihren Teil zu diesem Topspiel beigetragen haben. Man muss aber auch den vielen Zuschauern ein großes Kompliment machen. Unser Publikum hat einen würdigen Rahmen für dieses Spiel geschaffen und hatte ebenfalls seinen Anteil an der Spielwende.“, fügte Luca Kessel an.
Nächste Woche geht es für die D1 dann in Olching gegen die HSG Gröbenzell-Olching und den TuS Fürstenfeldbruck weiter.

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