TSV WEILHEIM - HANDBALL

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mD1 mit erfolgreichem Jahresauftakt in Fürstenfeldbruck

11.01.2026 - Tagessieg bei den Brucker Panthern

Die D1 hat beim Start in die Rückrunde den ersten Tagessieg im neuen Jahr verbuchen können. Den TuS Fürstenfeldbruck bezwang man im dritten Anlauf dieser Saison nach hartem Kampf. Gegen die HSG Würm-Mitte gelang trotz einiger Fehler ein am Ende verdienter Sieg einer an diesem Tag stark als Kollektiv agierenden Mannschaft.

Die D1 des TSV Weilheim zeichnet sich ja stets dadurch aus, dass man in dieser Saison noch nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Nun hatte man die Hoffnung, dass es mal klappt, aber wenige Tage vor dem Turnier in Fürstenfeldbruck meldete sich Ludi mit Krankheit ab und am Spieltag selbst musste Oskar verletzungsbedingt passen und hofft nun auf sein Saisondebüt in der nächsten Woche. Dazu kamen mal wieder Probleme bei der Anreise. Der noch führerscheinlose Trainer Emil Ganguin, musste sich, da seine Privatchauffeure (also die Eltern) nicht da waren, von einem externen Dienstleister (also einem Elternteil eines Spielers) abholen und nach Weilheim bringen lassen. Dort fehlte mit Vinci dann auch noch ein Spieler, der bei den vielen Verlegungen der Spiele vermutlich den Überblick verloren hatte, wann nun Treffpunkt war. Und damit Coach Ganguin noch den Frühsport absolvieren konnte, hatte er kurzerhand auch noch eine kleine Schnitzeljagd zur richtigen Adresse durch Weilheim für den Trainer vorbereitet. Den Spielort zu finden war zum Glück kein Problem, schließlich war es ja schon das dritte Mal in dieser Saison, dass man in den Münchner Vorort reiste. 40 Minuten vor Spielbeginn kam man dann endlich dort an. Ob jetzt wirklich alle da waren, wusste man nicht, schließlich war man ja noch nie mit voller Besetzung bei einem D1-Turnier und so ließ Emil Ganguin die neun Spieler ,die da waren, auf den Gastgeber Fürstenfeldbruck los.

Die Anfangsphase der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Die Jungdachse legten stets ein Tor vor, der TuS zog bis zum 3:3 stets nach (5. Min). Dann allerdings rührten die Jungdachse Beton in der Abwehr an und kassierten bis zur Pause nur noch einen Gegentreffer der Gastgeber. Offensiv agierten die TSV-Akteuere variabel, wie selten zuvor. Als Vinci das 3:6 erzielte (10. Min) hatte bereits jeder Feldspieler aus der Anfangsformation einen Treffer erzielt. Das war sicher auch nötig, wusste Ganguin: „Fürstenfeldbruck hatte gegen uns immer mindestens acht Torschützen. Die sind eingespielt. Wir wussten also, dass wir von allen Positionen Torgefahr brauchen, auch, wenn wir nur sieben Feldspieler dabeihatten. Das haben die Jungs echt gut umgesetzt.“ Der letzte Feldspieler traf mit Leander dann beim 4:8 per Strafwurf (13. Min). Die wenigen Gegentore waren ebenso bemerkenswert. Die Kreisstädter verteidigten die Angriffe des TuS sehr gut weg und auch die Keeper hatten daran ihren Anteil. Allerdings streute der TuS auch ungewohnt viele technische Fehler ins eigene Angriffsspiel ein und so zogen die Jungdachse bis zur Pause auf 4:9 weg. Allerdings wusste Coach Ganguin, dass der Kontrahent sich nicht kampflos geschlagen geben würde und es jetzt in der zweiten Halbzeit wichtig sei, den TuS weiter auf Distanz zu halten.

Beide Mannschaften beschränkten sich zunächst noch auf eine verlängerte Pause, ehe der TuS das 5:9 erzielte. Die Jungdachse bekamen im folgenden Angriff erneut einen Strafwurf zugesprochen. Da jeder Feldspieler bereits getroffen hatte, es jedoch auf jeden Torschützen ankam, schickte Ganguin kurzerhand Keeper Matwej an die Linie, der jedoch scheiterte. Für Weilheim folgten nun 90 Sekunden zum Vergessen, in denen man sich durch Fehler im Angriff leichte Gegentore der Gastgeber einfing, die sich nun mit der Halle im Rücken mehr und mehr pushten, im Gegenstoßspiel zusehends stärker wurden und so auf 8:9 verkürzten. Eine Auszeit vom TSV-Coach bremste die Talfahrt nur bedingt. Zwar erzielte man knapp fünf Minuten nach der Pause beim 8:10 seinen ersten Treffer im zweiten Durchgang, doch der TuS war in dieser Phase kaum zu bremsen und kam beim 10:10 (23. Min) wieder zum Ausgleich. Bis zum 13:13 (29. Min) legten die Jungdachse wieder stets vor, der Gastgeber zog nach. In Front gehen konnte der TuS jedoch nicht, was psychologisch sicher entscheidend war, da der Gegner zu diesem Zeitpunkt nach Torschützen führte. Am Ende machten zwei Treffer in knapp 30 Sekunden von Paul und Felix zum 13:15 dann den Deckel drauf. Zwar kam der TuS durch die Torschützen noch auf 21:22 heran, der Sieg ging aber an die Jungdachse, die im dritten Anlauf diese Saison die Drittligajugend aus Fürstenfeldbruck bezwingen konnten.

Im zweiten Duell traf man dann auf die HSG Würm-Mitte, die in der Vorrunde in der Oststaffel der Bezirksliga auf dem vorletzten Platz landete. In der Sommerrunde unterlag die D1 im Würmtal und die Jungs wollten zeigen, dass sie seitdem dazugelernt haben.
Von Beginn an schlugen die Jungdachse ein hohes Tempo an. Die 1:0-Führung des TSV konnte der Kontrahent von der Linie direkt egalisieren, aber dann zog Weilheim mit viel Zug zum Tor beim 4:1 (3. Min) erstmalig etwas davon. Als es 6:2 stand (8. Min.), führte man schon mit vier Treffern. Weiter ließ sich die HSG jedoch nicht abschütteln. Zwei Probleme taten sich für Coach Ganguin defensiv eigentlich durchgehend auf. Einerseits bekam man den groß gewachsenen linken Rückraumspieler nicht in den Griff. Der hatte das Zielfernrohr stets auf den Bereich unterhalb der Torlatte eingestellt und traf dabei jedes Mal aus der zweiten Reihe ins Schwarze. Zum anderen kamen die Würmtaler nun immer wieder durch den Kreis zu Treffern. Die Jungdachse selbst produzierten in der Folge viele einfache Fehler und agierten in der Entscheidungsfindung am gegnerischen Kreis, wie so oft in dieser Saison, zu hektisch und ungeduldig. Der Vorsprung der Jungdachse schmolz folglich dahin und beim 10:10 (12. Min) kam die HSG wieder zum Ausgleich. Dann allerdings steigerte sich das Team nochmals und zog mit einem 3:1-Lauf bis zur Pause auf 13:11 davon.

In der Kabine monierte Trainer Ganguin bei elf Gegentreffern natürlich die Abwehrarbeit, die sich in der zweiten Hälfte auch verbesserte. Man konnte die Anzahl der Gegentreffer fast halbieren. Der Vorsprung pendelte sich zwischen zwei und vier Treffern ein. Immer wieder, wenn man mal die Gelegenheit hatte sich vorentscheidend abzusetzen machte man im Angriff aber doch zu leichte Fehler und verlor durch einige unclevere Spielentscheidungen den Ball. Aufgrund der Tatsache, dass auch diesmal alle Feldspieler bereits im ersten Durchgang getroffen hatten, galt es vor allem, die HSG einigermaßen auf Distanz zu halten, was bis zur Sirene dann auch gelang. Am Ende gewann man 22:17 (mit Torschützen 29:23) und konnte so den zweiten Tagessieg der Saison und den ersten im neuen Jahr feiern.

„Das war besonders gegen Fürstenfeldbruck heute mit eine der besten Saisonleistungen von uns. Auch insgesamt haben die Jungs heute super als Kollektiv agiert. Jeder Feldspieler hat in beiden Spielen schon in der ersten Halbzeit getroffen. Gegen Fürstenfeldbruck haben wir zudem vor allem in der ersten Halbzeit echt stark gedeckt mit guten Torleuten dahinter. Gegen Würm-Mitte war nicht alles Gold was glänzt aber wir haben das Spiel denke ich verdient gewonnen. Das war eine super Auftakt ins neue Jahr.“, freute sich Coach Ganguin im Nachgang.

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