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Dachse reisen ins Würmtal

29.11.2025 - H1 bei der HSG Würm-Mitte gefordert

Am Samstagabend steht für die H1 erneut ein Verfolgerduell an. Diesmal trifft man auf die HSG Würm-Mitte und will sich besser präsentieren als vor zwei Wochen. Anwurf im Kurt-Huber-Gymnasium ist um 19:30.
Die Stimmung im Lager der Dachse war diese Woche wieder deutlich besser. Nach dem knappen Sieg gegen die HSG Isar-Loisach war beim Team aus der Kreisstadt vor allem eines positiv an der Partie zu bewerten, was in Gröbenzell zuvor nicht gepasst hatte: die Einstellung. „Der Sieg war eine Willensleistung. Wir haben die Tugenden auf die Platte gebracht, die es braucht, um solche Duelle zu gewinnen, nämlich Emotionen, Wille und Leidenschaft.“, zeigte sich Trainer Leppert zufrieden. Und auch Coach Sylvester Wolf war mit dem Ergebnis sichtlich einverstanden. „Eine Punkteteilung wäre sicher auch ein gerechtes Ergebnis gewesen, aber wir haben uns immer wieder zurückgekämpft und damit auch unser phänomenales Publikum mitgenommen. Wir haben die Entschlossenheit gezeigt, die es braucht, um in dieser Liga Punkte zu holen.“, so Wolf.
Am Samstag wartet nun die HSG Würm-Mitte mit dem Ex-Weilheimer Alexander Tinz auf die Dachse. In den letzten zwei Jahren konnte jede Mannschaft je ein Duell gewinnen. Ungünstig für die H1 ist nur, dass das stets der Heimmannschaft gelang und dies am Wochenende der Kontrahent aus dem Würmtal ist. In der „Würm-Arena“ gab es letzte Saison einen klaren Sieg für die Münchner Vorortler. Die kommenden Gastgeber sind so etwas wie das „Vizekusen“ des Alpenvorlands. Seit dem Abstieg aus der Landesliga (jetzt Oberliga) in der Saison 2021/22 will das Team gerne wieder hoch in die zweithöchste Spielklasse des Freistaats, scheiterte jedoch in den letzten drei Saisons jeweils als Vizemeister knapp und hat auch diese Saison erneut das Ziel Aufstieg ausgegeben, wie im Münchner Merkur vor Saisonstart zu lesen war. Dass die HSG eines der Top-Teams der Liga ist, haben sie in der Vorwoche bewiesen, als sie die SG Kempten-Kottern – bis dato der Dominator der BOL schlechthin – am Rande einer Niederlage hatten. Würm-Mitte hat ebenso wie die Dachse auch eine Veränderung auf der Trainerposition vor Saisonbeginn hinter sich. Der bisherige Trainer Marc Thieme wechselte aus dem Münchner Südwesten in den Münchner Osten zum TSV Ismaning und coacht dort nun das Herrenteam in der Regionalliga. Mit Markus Ortmeier kam ein erfahrener Trainer vom Eichenauer SV ins Würmtal. Auch die studienbedingten Abgänge der Eigengewächse Julius und Felix Welp, konnte man scheinbar gut auffangen, obgleich zu sagen ist, dass beide dennoch an den Wochenenden zuletzt regelmäßig zur Verfügung standen und ein Einsatz gegen die Dachse nicht komplett überraschend wäre. „Würm hat eine qualitativ sehr homogen besetzte Mannschaft, die vor allem für Tempohandball steht. Deswegen wird es für uns vor allem auf ein gutes Rückzugsverhalten ankommen.“, sieht Leppert vor allem das Tempo- und Umschaltspiel als Stärke der Heimmannschaft. „Sie stoßen zudem gut und mit viel Tempo auf die Lücken, schaffen es auch unter Kontakt gut, den Ball noch weiterzuspielen.“, schätzt auch Wolf ein.
Dennoch steht die HSG aktuell bereits bei 12:6 Punkten und wird, um an der Spitzengruppe dranzubleiben und das erklärte Saisonziel nicht weiter aus den Augen zu verlieren zwei Punkte benötigen. Die H1, fährt somit als Außenseiter ins Würmtal und dennoch haben die Coaches eine klare Erwartungshaltung an ihre Schützlinge. „Wir wollen uns so präsentieren, wie letzte Woche gegen Isar-Loisach. Das ist für uns kein „Must-Win-Game“, aber wir müssen uns mehr wehren als beim letzten Auswärtsspiel und dürfen nicht so leicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn wir mit der Körpersprache aus dem Heimspiel auftreten, können wir die HSG sicher mehr entgegensetzten als Gröbenzell.“, ist sich Wolf sicher.
Dennoch hat man auch gegen Würm wieder Ausfälle zu beklagen. Andi Böhm, Nico Beinlich und Fabian Löffler sind aufgrund von Urlaub nicht dabei, Julius Krause fehlt aus privaten Gründen und Moritz Krause hat sich unter der Woche im Training verletzt. Der Einsatz von Youngster Ganguin ist, nach einer Verletzung aus dem A-Jugendspiel der Vorwoche, noch offen.

Der BOL-Spieltag im Überblick:
Nur vier Partien stehen am Wochenende an. Die HSG Würm-Mitte trifft im einzigen Samstagspiel auf die Dachse. Am Sonntag dann erwartet ab 17:00 Uhr die HSG Gröbenzell/Olching (2.), die SG Kauf-beuren/Neugablonz (8.). Um 17:30 startet der TSV Partenkirchen (12.) beim TuS Fürstenfeldbruck II (6.) einen neuen Anlauf, den ersten Saisonsieg einzufahren. Das Team aus der Marktgemeinde konnte als einzige BOL-Mannschaft noch nicht gewinnen. Um 18:30 kämpfen dann noch der TSV Herrsching II (11.) und der TSV Gilching (7.) um zwei Punkte. Die Partie der HSG Isar-Loisach gegen den TSV Sonthofen wurde kurzfristig abgesagt und das Duell zwischen dem TSV Landsberg und der SG Kempten/Kottern wurde bereits Anfang November ausgetragen und ging mit 33:38 an die Allgäuer.

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