01.03.2026 -
H1 empfängt HSG Gröbenzell-Olching
Erstmals seit Mitte November wieder in der Jahnhalle
Die Dachse erwarten am morgigen Sonntag um 18:00 Uhr die HSG Gröbenzell-Olching zum Heimspiel. Erstmals seit mehr als drei Monaten darf man zudem endlich wieder in der heimischen Jahnhalle antreten. Gegen den Tabellendritten will man nach der klaren Niederlage in der Hinrunde diesmal Wiedergutmachung betreiben.
Es geht für die H1 ab morgen in den letzten Saisomonat mit einem Programm, dass auf dem Papier gar nicht schwerer sein könnte. Die letzten fünf Spiele, die bis Ende März über die Bühne gehen, werden die Dachse allesamt gegen die Teams bestreiten müssen, die mit ihnen in der oberen Tabellenhälfte stehen. Das Heimprogramm gleich einer Mammutaufgabe, denn es kommen nacheinander morgen der Tabellendritte mit der HSG Gröbenzell-Olching, in zwei Wochen der aktuelle Zweite von der HSG Würm-Mitte und zum Abschluss der Tabellenführer und voraussichtliche Meister SG Kempten-Kottern zum Abschluss der Saison am letzten Märzwochenende. Zwischendurch warten zur Auflockerung noch die Reisen an die Loisach zu den Freunden der HSG (aktuell 6.) und an den Lech zum TSV Landsberg (aktuell 4.). Und mittendrin die Dachse auf Platz 5.
Nun konzentriert sich alles aber erstmals auf das morgige Heimspiel gegen die HSG Gröbenzell-Olching. Das Hinspiel ging mit 38:19 an das Team vom „Froschteich“. Aus Sicht unserer Redaktion ist mit Nennung des Ergebnisses eigenlich alles soweit gesagt. Während die Gröbenbacher im November einen Sahnetag erwischten und gefühlt alles gelang, glich der Auftritt der Dachse damals einem Totalausfall. Weiteres zum Spiel ist aus Weilheimer Sicht nicht erwähnenswert, findet auch Trainer Benni Leppert. „Da gibt es im Vergleich zum Hinspiel eigentlich so viel besser zu machen, dass man gar nicht weiß, ob man erst in der Abwehr, im Angriff oder bei der Motivation anfangen soll. Dementsprechend sage ich einfach, dass wir ein ganz anderes Spiel und eine ganz andere Einstellung auf die Platte bringen wollen.“, so der Coach, der die Mannschaft somit klar in die Pflicht nimmt.
„Das Restprogramm wird ja auch nicht einfacher in den nächsten Wochen. Gerade die Einstellung muss passen, sonst gehst du gegen solche Teams einfach unter.“, stellt auch Trainer Wolf im Hinblick auf das weitere Restprogramm klar.
Daneben gibt es aber natürlich auch noch die spielerischen Komponenten, die es besser zu machen gilt. Insbesondere bei der Chancenverwertung ist eigentlich durchgehend Luft nach oben. Auch letzten Sonntag beim Auswärtssieg in Herrsching war der Abschluss wieder das leidige Thema, da man sich beim Auslassen bester Chancen übertraf. Ein Punkt, der diesmal sitzen muss. „Gröbenzell hat zwei sehr gute Keeper. Beide sind extrem reaktionsschnell und beweglich. Die wissen was sie tun.“, bewertet Leppert die Schlussmänner der HSG. Zudem werden sich die Dachse diesmal auf eine deutlich schnellere und körperlichere Partie einstellen müssen, als in der Vorwoche.
„Letzte Woche gegen Herrsching haben wir insgesamt gut gedeckt, aber man muss auch sagen, dass da viele A-Jugendliche dabei waren. Gegen die haben wir auf eine kompakte 6:0-Deckung gesetzt, was für junge Spieler natürlich schwerer zu knacken ist.“, urteilt Wolf. Zudem wird die HSG sicher mehr auf eine schnelle Mitte und schnelles Umschaltspiel setzen als der Kontrahent vom Ammersee. „Unser Rückzugsverhalten an dem Tag muss sitzen. Gröbenzell wird immer wieder versuchen mit viel Tempo nach vorne zu gehen. Das machen sie meist unabhängig davon, ob sie klar vorne oder klar hinten liegen. Wir werden da zu keinem Zeitpunkt nachlassen dürfen, sonst werden wir überrannt.“, warnt Leppert.
Bei den Dachsen selbst hofft man zudem auf den Heimvorteil, denn erstmals seit Mitte November darf man wieder in der Jahnhalle ran. „Die Stimmung der Zuschauer hat auf die Jungs immer wieder positiven Einfluss gehabt. Das hat man auch beim letzten Heimspiel in der Jahnhalle gegen Isar-Loisach gemerkt, was eine Woche nach der Niederlage gegen Gröbenzell war.“, erinnert sich Wolf. Gepusht durch die zahlreichen Anhänger drehte man einen anfänglichen 5-Tore-Rückstand in einen knappen 35:34-Heimsieg und auch beispielsweise in Gilching trugen die zahlreichen Zuschauer die Mannen von Wolf und Leppert auch durch schwächere Phasen. Aber die H1 wird es schaffen müssen, die Stimmung auf den Anhang zu übertragen. Im Heimspiel gegen Gilching gelang dies beispielsweise nicht. Das Ergebnis: Man kassierte die bis dato einzige Heimpleite.
Dafür, dass die Serie hält, braucht das Team am Wochenende jeden Fan und hofft, dass sich trotz des guten Wetters viele Zuschauer in der Jahnhalle einfinden. Als Special an diesem Spieltag gibt es von den Dachsbau-Ladys ab 15:00 Uhr Aperol-Spritz am Verkauffstand. Im Vorfeld spielen die Damen ab 16:15 Uhr gegen Landsberg
Personell müssen die Dachse auf Korbinian Wimmer, Luki Schwendele und Keeper Andi Böhm verzichten. Keeper Jilg ist aktuell noch angeschlagen, sodass die Zwoate-Ikone Axel Wohlgemuth wieder in den Kader rücken wird.
Die Lage in der Liga: Die obere und untere Tabellenhälfte sind an diesem Spieltag jeweils unter sich. Ab 18:00 Uhr am heutigen Samstag wird der Spieltag eröffnet, wenn die SG Kaufbeuren/Neugablonz (8.) den TuS Fürstenfeldbruck II (7.) fordert. Gerade die SG bräuchte die zwei Punkte, um sich im Abstiegskampf nach der Niederlage in Gilching letzte Woche Luft zu verschaffen. Jene Gilchinger konnten sich durch den Sieg letzte Woche auf den wahrscheinlich ersten Nichtabstiegsplatz (Platz 9) schieben und können sich ab 20:00 Uhr in Partenkirchen (11.) weiter Luft verschaffen, während der TSVP weiter darum kämpft, sich im Abstiegskampf über Wasser zu halten und bei einem eigenen Sieg auf einen Punkt an den Kontrahenten herankommen würde. Ebenfalls zur Primetime empfängt der TSV Landsberg den Tabellenzweiten von der HSG Würm-Mitte. Besser als zwei sind natürlich drei Primtime-Spiele und so hat die SG Kempten-Kottern gegen die HSG Isar-Loisach ebenfalls ab 20:00 Uhr die Chance sich in der heimischen Westendhalle vorzeitig die Meisterschaft zu sichern. Am Sonntag ab 17:00 Uhr dann will auch der aktuelle Tabellenzehnte, der TSV Sonthofen weitere Punkte im Abstiegskampf sammeln und empfängt Schlusslicht Herrsching, gegen die man in der Hinrunde verloren hat. Ab 18:00 Uhr beschließen der TSV Weilheim und die HSG Gröbenzell-Olching den Spieltag.
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