TSV WEILHEIM - HANDBALL

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Jungdachse in Prag

07.04.2026 - Die Spielerinnen und Spieler der mA, mB und wB haben am Prag Handballcup 2026 teilgenommen.

Nach den tollen Erfahrungen letztes Jahr, haben sich letzten Donnerstag drei Mannschaften auf den Weg nach Prag gemacht. Die männliche A- und B-Jugend und die weibliche B-Jugend waren nämlich beim Prag Handball Cup über das diesjährige Osterwochenende dabei. Nach einer lustigen Zugfahrt und der Akkreditierung der Mannschaften ging es für die 42 Weilheimerinnen und Weilheimer in ihre Unterkunft – eine Schule am Rande der Stadt. Nach der ersten Nacht auf Isomatten und in Schlafsäcke gekuschelt ging es schon am nächsten Morgen früh los. Die Vorrunde wartete für alle drei Mannschaften mit fünf Spielen auf die Spielerinnen und Spieler.

Die männliche B-Jugend zeigte sich von Anfang an auf Augenhöhe mit den gegnerischen Mannschaften. Leider reichte es schlussendlich nur für einen Sieg in der Vorrunde. Gegen die niederländische Mannschaft von HS Kras-Volendam gewannen die Weilheimer mit 13:11. Dass das der einzige Sieg war, war sehr schade, da die Spiele oft nur knapp verloren gingen und es nur an kleinen Fehlern lag. So mussten sie sich gegen Gegner aus Tschechien, Litauen, Schweden und Deutschland immer knapp geschlagen geben. Im B-Playoff konnten sie gegen eine belgische Mannschaft das Sechszehntel-Finale sicher machen. Das Spiel war kein Augenschmaus, weckte die Jungs aber für die nächste Partie auf. Dort wartete eine Regionalliga-Mannschaft aus Sachsen auf sie – MOGONO Leipzig. Das Spiel hatte es in sich und war in der ersten Hälfte stark umkämpft, doch nach der kurzen Pause bewiesen die Weilheimer Jungdachse Kampfgeist und Siegeswille und schossen die Leipziger mit elf Toren Abstand aus der Halle. So sicherten sie sich mit einem schlussendlich souveränen Spiel den Einzug ins Achtelfinale. In diesem gingen in der zweiten Hälfte etwas die Kräfte aus und die Fehler nahmen wieder zu. So mussten sie sich gegen die norwegischen Gegner geschlagen geben. Mit dieser Leistung können die mB-Jungs aber zufrieden sein, denn in jedem Spiel konnten sie mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Das verspricht viel für die anstehenden Qualifikationen.

Die weibliche B-Jugend konnten im ersten Spiel zwar schon Ansätze von schönen Spielzügen zeigen, sich aber gegen die slowenische Mannschaft nicht genügend durchsetzen. Im nächsten Spiel lief es schon besser und die Mädels gingen gegen die Norwegerinnen so gar mit drei Toren in Führung. Allerdings kamen die Gegnerinnen danach ins Spiel und gegen ihre starke Abwehr konnten die Weilheimerinnen nichts machen. Auch das letzte Spiel am ersten Tag ging verloren. Am zweiten Turniertag starteten sie dennoch motiviert und man merkte pro Spiel eine Verbesserung. Sogar gegen die Jugendbundesliga Mannschaft aus Oberursel konnten sich die Spielerinnen mit Einzelaktionen sehen lassen. Trotz tatkräftiger Anfeurerung der anderen Mannschaften ging das Spiel am Ende deutlich aus. Also hieß es auch Playoff-B für die Mädels. Dort zeigten sie Teamgeist und mentale Stärke, denn im Penalty-Shoot-Out nach einem Gleichstand mussten sie Nerven beweisen. Nach einem spannenden Duell gelang es den Weilheimerinnen im letzten Wurf das Spiel zu gewinnen und eine Runde weiter zu kommen. Gegen den TuS Fürstenfeldbruck ging es sehr körperlich zu. Die Gegnerinnen legten eine gewisse Aggressivität an den Tag und auch die Schiedsrichterentscheidungen waren zweifelhaft – umso bitterer die Niederlage mit nur einem Tor. Dennoch ließen sich die Weilheimerinnen dadurch nicht beirren und waren stolz auf ihre Leistung.

Die mA war unter den drei Mannschaften die erfolgreichste dieses Jahr. Ihre Spiele liefen wie folgt:

In unserem Auftaktspiel hatten wir zu Beginn einige Startschwierigkeiten, welche der Harzthematik sowie dem zusammengewürfelten Kader geschuldet waren. So begleiteten uns zwei etwas erfahrenere Akteure sowie ein Spieler, welcher nur in der Qualifikationsphase zur regulären Saison für uns auflief. Nachdem wir, die selbst ernannten roten Raketen die anfänglichen Startschwierigkeiten beiseite gelegt hatten, fanden wir gegen die zunächst für stark befundene Mannschaft aus Norwegen immer besser ins Spiel, und erreichten durch eine konsequente, harte Abwehr Ballgewinne, welche in einfache Tempotore mündeten. Neben den zwei Punkten durch das 18:9 gewann wir ebenfalls einen Wimpel, welcher uns von den Norwegern überreichtwurde.

Das zweite Spiel der Gruppenphase, welches gut 4 Stunden nach dem ersten stattfinden sollte, gestaltete sich als dessen Spiegelbild. Die einzigen großen Unterschiede waren hierbei die variierende der Spielkleidung der Weilheimer, sowie das Endergebnis. Dies war der Tatsache geschuldet, dass wir uns als zweitgenannte Mannschaft um eine von der erstgenannten Mannschaft abzugrenzende Spielkleidung zu kümmern hatten. So zogen wir alle unsere roten Trikots aus und spielten selbst in Unterziehshirts die ebenfalls für stark gehaltenen Dänen regelrecht gegen die Wand. Das Endergebnis lautete hier 24:8.

Am Samstag standen nun drei Spiele auf dem Programm, welche ebenfalls größtenteils erfolgreich gestaltet werden konnten. Einzig im ersten Spiel des Tages ließen wir hier Punkte liegen. So fanden wir in der Deckung nicht so gut zusammen, schafften es aufgrund dessen nicht konsequent Torerfolge über unser Tempo zu generieren und verloren, letztlich knapper, als auf der Anzeigetafel stehend mit 11:19 gegen die heimstarken Tschechen.

Im zweiten Spiel des Tages wollten wir nicht noch mehr Punkte liegen lassen und erarbeiteten uns durch eine noch stärkere Abwehr noch mehr Möglichkeiten, einfache Tore über das Tempo zu erzielen. Letztlich stand hier ein 24:10 auf der Anzeigetafel.

Im letzten Spiel des Tages, in welchem man ebenfalls gegen eine deutsche Mannschaft spielte, gelang es ebenfalls, die Punkte beim bayerischen Vertreter zu behalten. So verfügten die Gegner quasi nur über einen Gegenspieler, welcher es mit den Dachsen aufnehmen konnte. Nachdem dieser gebändigt war, gelang es immer besser abermals die einfachen Tore über das Tempo zu erzielen. Nachdem auch das letzte Spiel der Gruppenphase letztlich mit 26:15 gewonnen wurde, standen wir aufgrund eines Dreiervergleichs Punktgleich mit den Tschechen mit nur einer um drei Tore geringeren Tordifferenz auf dem zweiten Platz unserer Gruppe und fanden so unser Weg in das A-Playoff. In der k.o. Runde des Turniers trafen wir nun allerdings direkt auf den Unterbau eines dänischen erstligisten, Høj Elite. Bis zur Halbzeit gelang es uns noch gut mitzuhalten, spätestens in der zweiten Hälfte wurden die Klassenunterschiede allerdings immer sichtbarer. Letztlich verloren wir mit 7:15, ohne in der Offensive eine Möglichkeit zu finden, die Skandinavier Konsequenz zu zerspielen. Einziger Lichtblick in diesem Spiel dürfte das erzielte Tor von unserem Torhüter Benji sein, welcher sich dadurch auch in die Torschützenliste eintrug und somit dafür sorgte, dass jede rote Rakete zumindest ein Tor über den gesamten Turnierverlauf erzielen konnte.

Zum Abschluss ging es für alle Mannschaften noch zum Pizza und Pasta essen am Prager Stadtplatz. In der schönen Atmosphäre der Stad bei Nacht ließen sie den letzten Abend ausklingen, bevor es am Ostermontag für alle wieder nach Hause ging.

Das Turnier war ein voller Erfolg, denn nicht nur konnten alle Mannschaften internationale Punkte holen, sondern auch vor den Qualis zusammenfinden, harzen üben und den Teamgeist stärken.

 

 

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