10.01.2026 -
H1 startet mit Oberlandderby ins neue Jahr
Jahresauftakt unter der Zugspitze
Am kommenden Wochenende geht es für die D-Jugend in die Rückrunde. Dann können sich alle Akteure über noch mehr Spielpraxis freuen. Aufgrund des großen Kaders von knapp 30 Spielern haben sich die Trainer zur Nachmeldung einer dritten Mannschaft entschieden.
Die Ligen für die Rückrunde sind eingeteilt und die Spielpläne seit knapp drei Wochen erstellt. Am kommenden Sonntag geht es für die D-Jugend dann in die zweite Saisonhälfte. Zunächst dürfen sonntags die D1 und die neuformierte D3 zum ersten Turnier ran. Die D2 hat noch bis 08.02. Winterpause.
Die Nachmeldung der dritten Mannschaft hängt vor allem damit zusammen, dass die Trainer den Fokus in dieser Saison auch wieder auf viel Spielpraxis für alle legen. „Wir haben mittlerweile knapp 30 Kinder im Kader der D-Jugend, da wir seit den Herbstferien viele E-Jugendliche dazubekommen haben. Zudem hat die D1 weniger Turniere, als in der Hinrunde. Die Folge ist, dass wir für einige Akteure um Spielzeit hätten bringen müssen.“, so Trainer Luca Kessel.
Auch Trainer Emil Ganguin erachtet die D3 aus eigener Erfahrung als richtigen Schritt. „Ich hab das in den letzten Jahren selbst auch oft gehabt, dass ich durch das Spielen in mehreren Teams mehr Spielpraxis bekommen habe und kann sagen, dass mir das definitiv geholfen hat. Auch einige 2014er-Jungs kamen ja letzte Saison zur Rückrunde in den Genuss einer zusätzlichen Mannschaft. Der Großteil, der da dabei war, spielt heute in der D1 und das auf gutem Niveau.“
Für Trainer taten sich neben der geringeren Anzahl an Turnieren noch weitere Punkte auf, die für eine D3 sprachen. Ein Grund sind vor allem die älteren Spieler (Jahrgang 2013). Diese würde man ab der Rückrunde versuchen Stück für Stück auch schon in das C-Jugend-Training und die Spiele der nächsten Jugend zu integrieren. „Der Kader der mC ist bei Spielen jedoch mit 14-16 Spielern häufig auch ohne die mD sehr voll. Sie bekommen da also wahrscheinlich kaum effektiv Spielpraxis und wir würden das Problem nur auf die nächsten Trainer abwälzen, was aus unserer Sicht nicht ok ist.“, so Ganguin.
Dazu kommen seit den Herbstferien auch viele E-Jugendliche. Da aufgrund von Hallenknappheit eine Trainingszeit der E-Jugend wegfiel und, trotz intensiver Bemühungen der Jugendleitung, keine Mannschaft aus logistischen Gründen in die Sporthalle in Huglfing ausweichen konnte, musste die E-Jugend fortan mit nur einer Trainingseinheit die Woche auskommen. Kurzerhand wurden die Fortgeschrittenen E-Jugendlichen ins Training der mD integriert. Perspektivisch macht der Schritt für die Trainer Sinn, obgleich die sprunghaft gestiegene Belastung eine Herausforderung darstellt, wie Trainer Kessel zugibt: „Normalerweise würden wir den älteren Jahrgang der E-Jugend jetzt Stück für Stück integrieren. Aufgrund der Hallensituation muss das Ganze nun eben schneller gehen. Problem hierbei ist natürlich, dass wir mehr oft mehr als 20 Spieler im Training haben und alle sollen was dazulernen. Das ist schon fordernd.“
Das Trainerteam wurde somit erweitert. Mit Samuel Hagenauer (bisher Co-Trainer der E-Jugend) bekam man einen neuen Trainer zumindest für unter der Woche hinzu, auch, da Trainer Vincent Palmer aus schulischen Gründen kürzer treten musste, aber aufgrund der Not immer noch ein Mal die Woche unterstützt. Hagenauer, Palmer und Ganguin spielen in der A-Jugend zusammen und sind seit dieser Saison oft auch im Kader der H1, wo sie mit Kessel in der BOL im Einsatz sind. „Das ist schon echt super. Wir kennen uns durch die viele Zeit in der Halle natürlich sehr gut und wissen gut, was die anderen machen und wie sie ticken. Das macht die Arbeit im Trainerteam definitiv effektiver, wenn du dich so gut miteinander verstehst.“, ist Hagenauer davon überzeugt, dass das Trainerteam gut harmoniert.
Für die D1 und D2 bringt die zusätzliche Mannschaft keine Veränderung.
Die D1, wo vorrangig die leistungsstarken Spieler zum Einsatz kommen sollen, trifft in der Bezirksliga-Rückrunde erneut auf den TuS Fürstenfeldbruck, die HSG Würm-Mitte und darf sich zudem auf je zwei Derbys gegen Schongau und Herrsching freuen, was Trainer Ganguin als „sehr reizvolle Staffel auf gutem Niveau“ bezeichnet, jedoch keine Hehl daraus macht, dass man gerne auch in die BOL gekommen wäre. „Es ist natürlich schade, da wir in der höheren Liga viel dazugelernt hätten, aber mit vielen Spielern im jüngeren Jahrgang und nur zwei Plätzen für die Bezirksoberliga war leider schon früh klar, dass Gilching und Ottobeuren in unserer Staffel die Tickets lösen würden. Wir wollen in der Rückrunde weiter dazulernen, auch in Hinblick auf die neue Saison.“, so Ganguin.
Die D2 soll der Treffpunkt für alle Spieler sein. Auch die Spieler des Jahrgangs 2013 sollen mehr Möglichkeiten zum Einsatz in der D2 haben, da die Einsätze in der C-Jugend sehr gering sein werden, man aber auch diesen Spielern Spielpraxis geben will. Auch die E-Jugendlichen sollen hier wann immer möglich dabei sein, um Spielzeit zu sammeln. „Wir wollen hier den Weg der Hinrunde konsequent weitergehen. Die Jungs sollen zeigen, dass sie ein großes Team sind und es die Trennung in D1, D2 und D3 nur auf dem Papier gibt, so wie bis Dezember auch.“, so Hagenauer. Als Gegner warten, neben den bereits bekannten Teams VfL Buchloe und TSV Gilching II, mit dem TV Memmingen und dem TSV Alling zwei weitestgehend unbekannte Teams.
Die D3 ist schließlich dafür gedacht, vor allem den E-Jugendlichen Spielzeit zu geben. Unterstützt werden sollen diese Spieler, wo immer möglich von erfahrenen Spielern der D1 und den Akteuren der D2 aus den Hinrunde. Hier sollen aber bis auf Ausnahmefälle nur Spieler zum Einsatz kommen, die auch in der neuen Saison noch in der D-Jugend spielen, worin die Trainer viele Vorteile sehen. „Je häufiger die einzelnen Spieler in unterschiedlichen Konstellationen spielen, desto variabler kann unser Spiel werden. Die D1-Akteure haben die Möglichkeit, noch Unerfahrenere Spieler an die Hand zu nehmen und zu lernen ein Spiel auf dem Feld zu lenken und auch die D2-Spieler, die in der Hinrunde noch von den D1-Spielern lernen konnten, können nun den nächsten Schritt gehen und auf dem Feld lernen Verantwortung zu übernehmen, sich nicht hinter anderen zu verstecken. Die E-Jugendlichen lernen durch viel Spielen die Positionen kennen, was im Hinblick auf die Sommerrunde im April/Mai auch nicht unerheblich ist.“, ist sich Kessel sicher. Die D3 trifft auf den SC Wörthsee sowie die HSG Isar-Loisach II und hat mit den Derbys gegen Peißenberg und Oberhausen auch ein paar Highlights im Kalender.
„Wir Trainer sind gespannt, wie sich die Teams schlagen, sehen das Ganze aber vor allem als eine Vorbereitung auf die nächste Saison. Das heißt aber nicht, dass wir die Runde jetzt austrudeln lassen. Gerade mit der D1 wollen wir die insgesamt überzeugende Hinrunde bestätigen.“, so die Marschroute des Trainerteams.
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