27.02.2026 -
Vorstellung des Projekts „Anwurf Zukunft“
Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Schaffung eines Minijobs
Die D1 hat am vergangen Sonntag beim Turnier am Ammersee erneut zwei klare Siege eingefahren. Die Derbys gegen den TSV Schongau und den TSV Herrsching gingen jeweils deutlich in die Kreisstadt. Dafür reichte dem Team zwei Mal eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang.
Nach einer endlich mal unkomplizierten Anreise von der Ammer an den Ammersee wartete direkt das Rückspiel gegen den TSV Schongau. Personell konnte man erneut nicht aus dem Vollen schöpfen. Paul und Leander waren nicht zugegen. Da sich auch Kreisläufer Michi krankheitsbedingt noch abmelden musste, rückten Niklas und Lukas noch kurzfristig in den Kader.
Gegen Schongau begannen die Jungdachse jedoch trotz der kurzen Anreise schläfrig. Gerade defensiv war das Team noch nicht voll auf der Höhe. Man stand zwar grundsätzlich nicht schlecht in der Abwehr, ließ die Lechstädter jedoch durch einige Unachtsamkeiten immer wieder zu leichten Toren kommen. Oftmals reichte ein einfaches Hinterlaufen eines Schongauers, um die Abwehr der Weilheimer auszuhebeln. So konnten die Kontrahenten mit den Kreisstädtern zunächst noch Schritt halten (3:3; 7. Min). Doch auch offensiv war noch ordentlich Sand im Getriebe. Viele leichte Pass- und Fangfehler führten zu zahlreichen Ballverlusten. Zu häufig wollte man zudem die Anspiele zu sehr erzwingen, zu schnell die Entscheidung herbeiführen und zeigte sich wenig geduldig. So konnte man sich nur langsam von den Lechstädtern lösen. Über 3:5 und 4:7 kam man schließlich zum 6:10 Halbzeitstand. So wirklich überzeugend war der Auftritt der Kreisstädter bis dato aber noch nicht. Gerade die Punkte der Hektik im Angriff und das einfache Hinterlaufen lassen in der Abwehr monierten die Trainer in der Pause, was sich nun auch verbesserte.
Im zweiten Durchgang dann folgte endlich die defensive Steigerung des Teams. Obwohl der TSV Schongau seine Angriffe immer länger aufzog, arbeiteten die Jungdachse sehr gut, konnten nun häufig den Ball herausspielen oder erzwangen schwere Abschlüsse der Lechstädter aus der zweiten Reihe, die oftmals ihr Ziel verfehlten. Auch im Angriff wurde das Spiel nun belebter und variabler. So konnte man zusehends Tore und Torschützen in die Höhe treiben (8:14; 23. Min). Bei Schongau konnten eigentlich nur zwei Akteure noch so richtig Akzente setzen, während die Jungdachse nun das zeigten, was sie während der kompletten Saison so stark machte. Sie spielen variabel, zeigten von allen Positionen Torgefahr und bauten die Führung so bis zum 10:18 (28. Min) noch weiter ausbauen. Zum Ende hin kam der Gegner noch zu zwei Treffern zum 12:18, was aber nur noch Ergebniskosmetik darstellte. Das Torschützenduell ging schlussendlich dann mit 4:9 klar an die Jungdachse, sodass ein am Ende zwar nicht immer glanzvoller, aber dennoch aufgrund der klaren Steigerung im zweiten Durchgang, verdienter 16:27-Sieg stand.
Nun wartete das Duell mit dem TSV Herrsching. Der Verein vom Ammersee ist seit Jahren im nähren Weilheimer Umfeld das Team, das im Herrenbereich am höchsten spielt. Ein Duell in der D-Jugend ist jedoch zu Seltenheit geworden. Erstmalig seit März 2023 trafen die Nachwuchsteams dieser Altersklasse wieder aufeinander und gerade für Coach Emil Ganguin war das Duell ein besonderes, da auf der anderen Trainerbank drei Akteure saßen, mit denen der Trainer selbst in der Herrschinger A-Jugend zusammenspielt. Er und sein Trainerkollege Luca Kessel hatten ihr Team aber scheinbar vor allem von der Motivation nochmals besser eingestellt. Vom Start weg zeigten die Kreisstädter viel mehr Biss und Motivation die Zweikämpfe anzunehmen. Auch offensiv überzeugte man zunächst und führte schnell mit 3:1 (3. Min). Doch der Gastgeber bewies zunächst ähnlich wie Schongau, dass man gewillt war, den Jungdachsen Paroli zu bieten und kam schnell zum 3:3-Ausgleich (5. Min). In der Folge konnten sich die Weiheimer zwar wieder eine Führung erspielen und diese auch halten, auf mehr als zwei Treffer konnte man das Team vom Ammersee jedoch nicht distanzieren. Auch, wenn der Auftritt insgesamt besser wirkte als gegen Schongau, irgendwie führte doch immer wieder eine Unachtsamkeit in der Abwehr zu guten Herrschinger Torchancen und die Gäste handelten sich immer wieder Gegentreffer ein. Dafür, dass der Gastgeber nicht zum Ausgleich kam, sorgte vor allem einer, nämlich Keeper Matwej, der gerade in diesem Spiel seine wahrscheinlich beste Saisonleistung zeigte und viele Herrschinger Einwurfchancen entschärfte. Im Angriff ließ man zunächst nur phasenweise seine spielerische Klasse aufblitzen. Zu oft versuchte man den Ball nur an den Kreis abzulegen oder, ohne selbst Druck auf das gegnerische Gehäuse zu machen, zum Nebenmann weiterzuspielen. In der Herrschinger Auszeit wurde dieses Problem von den Trainern angesprochen und es kam nun mehr Leben in den Angriff. Beim 9:6 war man dann kurz vor der Pause erstmalig auf drei Treffer weg und nahm diesen Stand auch mit in die Kabine. Beherzter war der Auftritt des Teams alle Mal, aber vollends zufrieden war man nicht, auch, da man wusste, dass die Führung auch an zahlreichen Paraden des eigenen Torwarts lag. Im Angriff wurde zudem nicht mit der letzten Konsequenz gespielt. Zu oft waren der letzte Pass oder der Abschluss zu ungenau. Zudem hingen sich die Jungdachse mehr und mehr an den Schiedsrichterentscheidungen auf. Auch, wenn gerade die Schritte-Thematik sicher großzügig ausgelegt wurde und vor allem Herrsching hier und da davon profitierte, die Spieler auf dem Feld sind nicht dafür verantwortlich dies zu beurteilen oder in Frage zu stellen. Auch das wurde vom Trainerteam Ganguin/Kessel klar angesprochen.
In den zweiten 15 Minuten steigerten sich die Jungdachse leistungsmäßig wie gegen Schongau klar. Da Matwej weiter stark hielt und man offensiv nun mehr und mehr in sein Tempospiel kam, hatte man die Herrschinger Resthoffnungen auf einen Sieg schnell im Keim erstickt, packte Treffer um Treffer drauf und spielte sich nun in einen wahren Rausch. Innerhalb von knapp sieben Minuten hatten die Jungdachse ihre Torausbeute verdoppelt und der Vorsprung war erstmalig auf neun Treffer angewachsen (18:9; 22. Min). Genauso hätte man auch weitermachen können, wollten die Gäste aber irgendwie nicht so richtig. Im Gefühl des sicheren Sieges nahm man wieder einen Gang heraus und mit vier Toren in Serie verkürzte Herrsching wieder auf 18:13 (25. Min). Näher kamen die Gastgeber aber nicht mehr. Man baute den Abstand durch eine nochmalige Tempoverschärfung wieder auf 22:14 aus und gewann mit 23:16 verdient. Herrsching hatte zwar neun Torschützen, doch auch hier hatten die Jungdachse nochmals einen draufzusetzen und hatten sogar satte zehn Spieler mit einem eigenen Torerfolg vorzuweisen. So hieß es dann 33:25.
Damit bleiben die Jungdachse in 2026 weiter verlustpunktfrei und gehen nun in eine längere Pause bevor am 14.03 in der heimischen Jahnhalle das letzte Turnier mit Rückspielen gegen den TuS Fürstenfeldbruck und Herrsching warten.
„Wir haben uns in der zweiten Halbzeit jeweils klar verbessert gezeigt. Deshalb sind die Siege definitiv verdient. Es ist super, dass wir mittlerweile so variabel agieren und es so nicht zwingend die beste Leistung von jedem braucht, um zu gewinnen. Wir haben trotzdem beide Spiele insgesamt souverän diktiert. Es wird im letzten Turnier aber eine Leistungssteigerung brauchen.“, so das Trainerteam im Nachgang zum Auftritt ihrer Schützlinge.
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