TSV WEILHEIM - HANDBALL

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Weilheimer Top-Talent wechselt zu den Füchsen Berlin

07.09.2025 - Guter Einstand im neuen Team

Es ist fast schon etwas zu kitschig, wie sich die Geschichte über die jüngsten Entwicklungen in Vincent Schönigers junger Handballkarriere lesen. In seinem letzten Meisterschaftsspiel für die Handballer des TSV Weilheim ebnete er nämlich mit denkwürdigen 20 Toren den Weg zum Titel mit seiner C-Jugend. Anschließend warf er sogar noch den Nachwuchs der Brucker Panther in der Oberliga als zweitbester Torschütze zum Titel, wo er mit Gastspielrecht auflief. Im Sommer folgte dann der Wechsel in das wohl beste Internat in der Handballwelt. Nach einigen Probetrainings machten die Füchse Berlin ihm nämlich ein Angebot, dort die Eliteschule des Sports zu besuchen. „Dort wird extrem viel Wert auf die Ausbildung eigener, junger Talente gelegt“, stellt Sylvester Wolf fest, der die Weilheimer Handballabteilung leitet und Schöniger selbst sechs Jahre an der Seitenlinie begleitete. Jüngst gab es in Berlin sogar ein echtes Trainerbeben: Sportdirektor und Trainer mussten trotz der besten Saison der Vereinsgeschichte mit Meisterschaft und dem Erreichen des Champions League Finales gehen. Dem Vernehmen nach wollten die beiden mehr Topstars verpflichten, die Verantwortlichen wollten aber nach wie vor auf die eigene Jugend setzen. „Besser konnte Vincent es also nicht erwischen“, bekräftige Wolf.

Das Weilheimer Talent legte auch gleich einen guten Start hin, auch wenn die Vorbereitung sehr zehrt. „10-12 Trainingseinheiten pro Woche, neben Spielen und Schule, daran muss ich mich noch eine Weile gewöhnen“, gibt Schöniger zu. Zum Vergleich: in der Heimat waren es zuvor rund 3-4 Einheiten pro Woche und am Wochenende meist nur ein Spiel. Dennoch konnte Schöniger bei den ersten Testspielen überzeugen. Während vor zwei Wochen bei einem Vorbereitungsturnier noch im Halbfinale Endstation war, klappte es beim prestigeträchtigen Berliner Sparkassen Cup dank zehn Toren von Schöniger im Halbfinale gegen den Nachwuchs der Leipziger etwas besser. Im Finale konnte dann sogar der SC Magdeburg knapp bezwungen werden – immerhin der Nachwuchs des aktuellen Champions League Siegers. „Das ist Jugendhandball auf absolutem Top-Niveau“, bestätigt Wolf. „Es läuft schon echt ganz gut und ich fühle mich sehr wohl, die Mannschaft hat mich super aufgenommen“, freut sich der 15-Jährige über einen guten Einstand im neuen Verein.

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