10.01.2026 -
H1 startet mit Oberlandderby ins neue Jahr
Jahresauftakt unter der Zugspitze
Am vergangenen Sonntag empfingen die Dachse den Tabellennachbarn aus Landsberg in der Hardtschulturnhalle. Es wurde eine schwere Aufgabe erwartet, da man sich gegen die Lechstädter in den letzten Jahren sehr schwer tat, und sich die Personalsituation, wie so oft in dieser Saison, schwierig gestaltete. So hatten die A-Jugendlichen direkt davor ein sehr anstrengendes Spiel, bei dem sich leider mit Samuel Hagenauer auch noch einer der wenigen Rückraumspieler verletzte. Doch auch Landsberg musste mit Fynn Meier auf einen wichtigen Akteur verzichten.
Die Gäste erwischten den besseren Start und führten nach vier Minuten bereits mit 0:3. Besonders im Angriff fehlte es noch an der Genauigkeit bei Pässen und im Abschluss. Über eine bewegliche Abwehr arbeitete die Mannschaft des Trainergespanns Leppert/Wolf sich aber schnell zurück in die Partie und es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die beidseitig von starken Torhütern geprägt war. In der 19. Minute gelang dann Routinier Julius Krause die erste Führung zum 7:6 und diese sollten die Dachse nicht mehr hergeben. Landsberg fand nun keine Mittel mehr, um die Abwehr der Dachse in Bedrängnis zu bringen und im Angriff lief der Ball hervorragend, sodass immer wieder auf beide Außenpositionen abgeräumt werden konnte. Besonders Fabi Löffler zeigte sich enorm treffsicher, aber auch der A-Jugendliche Maxi Daniker konnte seine Chancen gut verwerten. Somit ging es mit einer beruhigenden 16:8 Führung in die Kabine.
Die Trainer waren mit der deutlichen Führung äußerst zufrieden, bemängelten allerdings die ausbaufähige Chancenverwertung, da man zu viele Freie vergeben habe.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs stellte Landsberg von 5:1 auf eine noch offensivere 4:2 Deckung um, vor Probleme stellte das die Dachse jedoch nicht. Mit Spielwitz und schnellem Passspiel kam man zu klaren Chancen und die Trefferquote war zunächst auch gut. Für den überragenden Benji Jilg kam nun die Zwoate-Legende Axel Wohlgemuth zwischen die Pfosten und auch er konnte sich unter Anderem mit einem gehaltenen 7m auszeichnen. Beim 24:12 (42.) war die Partie entschieden. Dieser Umstand plus merklich nachlassende Kräfte des kleinen Kaders, sorgten in der restlichen Spielzeit für einen Verlust der Spielkontrolle. In der Abwehr wurde der Extraschritt nicht mehr gegangen und im Angriff stieg die Fehlerzahl wieder an. Dadurch konnte Landsberg das Spiel noch verkürzen und das Ergebnis deutlich versöhnlicher gestalten. Am letztlich verdienten Erfolg der Dachse änderte das nichts mehr, jedoch hätte man mit einem deutlich besseren Gefühl aus dieser Partie gehen können. Den nachdem die Partie beim Stand von 32:27 abgepfiffen wurde, herrschte nicht so wirklich Freude im Lager der Dachse, die selbst merkten, dass die Leistung der letzten 20 Minuten nicht ihr Anspruch sein kann.
Zum Abschluss der Hinrunde könnte die Aufgabe nicht größer sein, da es zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Kempten geht. Hier wird eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten erforderlich sein, um nicht unter die Räder zu kommen. Aufgrund des deutlichen Abstands zu den Abstiegsplätzen, kann man aber komplett ohne Druck in diese Partie gehen. Anpfiff ist am Samstagabend um 20 Uhr in der Westendhalle.
Für Weilheim spielten:
Benjamin Jilg, Axel Wohlgemuth (beide im Tor)
Maximilian Daniker (2), Andreas Kunz (2), Emil Ganguin (4), Vincent Palmer, Korbinian Wimmer (6/2), Fabian Löffler (10), Julius Krause (2), Maximilian Osthöver (6), Nicolas Beinlich
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