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Dachse empfangen den Tabellenzweiten

14.03.2026 - HSG Würm-Mitte zu Gast im Dachsbau

Die Dachse stehen im Heimspiel am kommenden Samstag erneut vor einer sehr schweren Aufgabe. Mit der HSG Würm-Mitte reist der aktuelle Tabellenzweite in die Kreisstadt. Anwurf in der Jahnhalle ist am Samstag um 19:00 Uhr.

Den Kopf frei bekommen war bei der H1 in diese Woche angesagt. Nach der klaren Auswärtsniederlage bei den Freunden der HSG Isar-Loisach bleibt aber nur wenig Zeit dafür, da der Handballverband die Saison bis Ostern beenden will.
„Das ist schon ein Stück weit fordernd, da es Schlag auf Schlag aktuell geht und wir seit Anfang Januar nur ein spielfreies Wochenende hatten. Das geht bei allen Akteuren sicher auch etwas an die Substanz“, so Trainer Leppert.

Hilft aber alles nichts. Die nächste Hürde erwartet die Dachse nämlich schon am Samstag in der heimischen Jahnhalle. Mit der HSG Würm-Mitte kommt der aktuelle Tabellenzweite in den „Dachsbau“.
Die HSG schickt sich an, auch dieses Jahr wieder als Vizemeister ins Ziel zu segeln. Seit dem Abstieg aus der Oberliga 2022 wurde man stets in der Endabrechnung Tabellenzweiter, musste seitdem nacheinander dem SC Unterpfaffenhofen/Germering (22/23), der SG Kempten/Kottern (23/24), dem Eichenauer SV (24/25) und diese Saison wieder der SG Kempten/Kottern den Vortritt beim Thema Aufstieg überlassen. Dass es bei der ersten Meisterschaft der SG soweit kam, daran hatte auch die H1 ihren Anteil, als sie wenige Spieltage vor dem Ende die Würmtaler vor heimischer Kulisse in einem wahren Krimi und mit dem Siegtreffer wenige Sekunden vor dem Ende durch Carlos Bauer nieder rang und so den Allgäuern die Tür zur Meisterschaft aufstieß. Auch letzte Saison setzte man sich daheim in einem Run-and-Gun-Spiel knapp mit 35:34 durch. Im Würmtal konnte man die letzten Duelle nie etwas Zählbares holen. Gut also, dass man diesmal daheim ran darf.

Diese Serie nämlich soll, wenn es nach den Dachsen geht, am kommenden Samstag weiter Bestand haben. Dafür wird es aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftritt bei der HSG Isar-Loisach bedürfen. Kaum ein Spieler erreichte da sein eigentliches Leistungsniveau.
„Wir dürfen die Saison nicht einfach austrudeln lassen, nur, weil Richtung Auf- und Abstieg alles für uns durch ist. Man kann bei der Teams wie Isar-Loisach verlieren, aber die Frage ist wie.“, so Wolf. Und dennoch stimmt ihn doch eines optimistisch. „Zuhause mit unseren Fans im Rücken haben wir vor zwei Wochen schon die favorisierte HSG Gröbenzell/Olching geschlagen. Wenn die Zuschauer wieder so hinter uns stehen, denke ich, dass wir auch Würm-Mitte vor eine Aufgabe stellen können.“, hofft der Coach auch diesmal auf viel Support.

Es wäre jedoch zu einfach, zu erwarten, dass damit schon alles geklärt wäre. Denn im Lager der Kreisstädter wissen auch alle, dass Gröbenzell vor zwei Wochen zum Zeitpunkt des Gastspiels in Weilheim etwas mit der eigenen Form kämpfte. Würm-Mitte war zwar in dieser Saison auch schon für den einen oder anderen Ausrutscher gut, verlor unter anderem überraschend beide Duelle mit der Reserve des TuS Fürstenfeldbruck, kommt aber sicher mit breiter Brust in den Dachsbau. Zuletzt konnten sich die Würmtaler mit Siegen und zeitgleichen Patzern der Konkurrenz vom Gröbenbach und vom Lech aus Landsberg eine gute Position bei der Frage verschaffen, wer „Best-of-the-Rest“ wird. Alleine die Tatsache, dass sie zuletzt gegen den designierten Meister Kempten daheim nur mit fünf Treffern verloren, zeigt die Qualität des Gegners um den Ex-Weilheimer Alexander Tinz. Damit schaffte es die von Markus Ortmer gecoachte Mannschaft zudem, die Allgäuer als einziges Team diese Saison in beiden Duellen unter 30 eigenen Treffern zu halten (Hinspiel 23:25 aus Sicht der HSG). Zählbares sprang dabei zwar nicht heraus, ist aber in Anbetracht der Kemptner Offensivwucht diese Saison schon ein gewisser Achtungserfolg.

„Die haben schon viel Qualität. Der Rückraum ist wahnsinnig eingespielt, agiert viel aus Pass- und Lauftäuschungen und sie haben ein wahnsinnig gutes Umschaltspiel. Zudem haben sie mit Gerrit Hombrink zuletzt gegen Kempten einen super aufgelegten Keeper. Das wird mindestens genauso schwer wie gegen Gröbenzell für uns, wahrscheinlich sogar fordernder.“, weiß Coach Benni Leppert um die Stäke der Gäste und hofft dennoch ebenfalls auf den Heimvorteil.

„Da ab dem Vormittag Spiele stattfinden, hoffe ich, dass einige den vorletzten Heimspieltag nutzen, um unsere Teams nochmal anzufeuern. Die Stimmung war zuletzt bei den Heimspielen immer super und hat uns getragen“, so die Coaches.

Personell gibt es wieder etwas Rotation im Kader. Mit Julius Krause, Korbi Wimmer, Luki Schwendele, Max Osthöver, Maxi Daniker und Andi Böhm werden einige Stammkräfte wieder passen müssen.  Dafür sollen immerhin wieder Alternativen für die rechte Außenbahn mit Emil Ganguin und Luca Kessel zur Verfügung stehen.

 

Die Lage in der Liga:

Die HSG Isar-Loisach (5.) hat sich bereits am Dienstag gegen Abstiegskandidat Sonthofen (10.) durchgesetzt. Im einzigen Sonntagsspiel des Spieltags (17:00 Uhr) kommt es direkt zum Rematch im Allgäu. Sonthofen steht auf dem ersten Abstiegsplatz und wird genau schauen, was am Samstag die Konkurrenz aus Kaufbeuren (8., ab 15:30 Uhr gegen den Tabellenvierten Gröbenzell) und Gilching (9., ab 20:00 Uhr gegen Schlusslicht Herrsching II) macht. Während der TSV Herrsching II bereits abgestiegen ist, könnte dieses Schicksal am Samstag auch den TSV Partenkirchen dieses Wochenende rechnerisch endgültig ereilen. Nur ein Sieg gegen den TuS Fürstenfeldbruck II (ab 16:00 Uhr) und zeitgleiche Patzer der Kokurrenz würden den TSVP noch über Wasser halten. Parallel empfängt Meister Kempten den Tabellendritten Landsberg. Drei Stunden später empfangen die Dachse die HSG Würm-Mitte.

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