10.01.2026 -
H1 startet mit Oberlandderby ins neue Jahr
Jahresauftakt unter der Zugspitze
Am morgigen Samstag geht es für die H1 zum letzten Ligaspiel des Jahres zum Tabellenführer SG Kempten-Kottern. Anwurf in der Kemptener Westendhalle ist zur Primtime um 20:00 Uhr.
Die Hürde könnte am Samstag nicht größer sein, wenn die Weilheimer Reisegesellschaft die erste von fünf nun folgenden Auswärtsfahren antritt. Aufgrund der vielen Heimspiele zum Auftakt der Hinrunde – der Spielplan sah zunächst drei Heimspiele aus vier Partien vor, bevor man mit der SG Kaufbeuren/Neugablonz das Heimrecht tauschte und alle vier Spiele zu Beginn daheim bestritt – müssen die Dachse nun fünf Mal in Serie auswärts ran. Erst im Februar gastiert der TuS Fürstenfeldbruck II in Huglfing. Die Auswärtstournee führt die Dachse dabei drei Mal ins Allgäu. Zunächst morgen nach Kempten, und im Januar nach Sonthofen und Kaufbeuren. Im Vorfeld zur Reise nach Sonthofen steht zum Jahresauftakt noch das Oberlandderby in Partenkirchen an, den Abschluss der Tour bildet dann Ende Januar das Wiedersehen mit Gilching.
Bevor man sich im Januar dann erst so richtig ins Vergnügen und in die Autos stürzt wartet am Samstag auf dem Papier die schwerste Aufgabe auf die H1. Es geht zum Tabellenführer nach Kempten. Die SG besticht seit Jahren durch beständige gute Nachwuchsarbeit, ist mit den Jugendteams häufig in der Regional- oder Oberliga zu finden. Dass die Nachwuchsarbeit Früchte trägt, sieht man mittlerweile auch klar an ihrem Flaggschiff, der ersten Mannschaft. „Kempten ist bis auf ein paar Ausnahmen mehr oder weniger eine U25-, wenn nicht sogar U23- Mannschaft. Das Team steht für Tempospiel, die Akteure sind technisch und taktisch zudem hervorragend ausgebildet.“, äußert sich Trainer Wolf im Vorfeld. Das gilt vor allem für Daniel John, sowie Simon und Lukas Bareth. Von den 363 Kemptner Treffern haben diese drei Akteure alleine 252 Tore erzielt. Bislang kassiert hat die SG, zum Vergleich, 243 Gegentore. „Die drei komplett auszuschalten ist eigentlich unmöglich“, weiß Coach Leppert. Es ist somit fast überflüssig zu erwähnen, dass die Allgäuer die beste Offensive der Liga stellen. Würm-Mitte hat zwar 7 Tore mehr erzielt, jedoch auch eine Partie mehr bestritten. Für die Coaches ist somit klar: „Wenn unser Rückzugsverhalten nicht passt, kommen wir da unter die Räder. Auch nach Gegentreffern hat Kempten eine sehr gute schnelle Mitte.“
Den starken Angriff hatte Kempten auch vor zwei Jahren schon, als sie in die Oberliga aufstiegen. Da hatten sie aber auch noch weniger Leistung im Deckungsverbund, kassierten weit mehr als 600 Gegentore. In der Oberliga haben sie aber auch im Abwehrspiel dazugelernt. Mit besagten 243 Gegentreffern stellt man auch die aktuell beste Defensive und würde, wenn es so bleibt, die Marke vor zwei Jahren deutlich unterbieten.
Bei den Dachsen kann man recht entspannt in die Partie gehen, schließlich reist man als klarer Außenseiter in die stimmungsvolle Westendhalle in Kempten. Klar ist, dass man allerdings mehr gefordert sein wird, als je zuvor. „Der Fokus liegt vor allem auf unserem Rückzugsverhalten und der Abwehr. Wenn wir unser Heil im Angriffsspiel suchen, kann das nichts werden.“, weiß Leppert, der beim letzten Auftritt der Dachse in der Westendhalle damals selbst im Tor stand, da kein Keeper bei den Dachsen zur Verfügung stand und Weilheim trotz 40 eigenen Treffern mit 41:40 gegen den späteren Meister das Nachsehen hatte.
„Kempten spielt oft auch in einer 3:2:1-Deckung. Da kann man mit viel Bewegung im Rückraum sicher einiges an Lösungen finden, dennoch wird es ohne Abwehr nicht gehen“, ist sich auf Wolf sicher, der auch mahnt, dass man sich längere Auszeiten, wie in der Vorwoche nicht wird leisten können. „Keiner erwartet von uns, dass wir da zwei Punkte holen, aber wir müssen wie auch in Würm herzhaft dagegenhalten. Wie gegen Landsberg 20 Minuten vor Ende zurückschalten, weil das Spiel entschieden ist, wird nicht gut ausgehen.“, so die Coaches
Personell sieht es allerdings auch nicht so rosig aus. Neben den Langzeitverletzten werden Julius und Moritz Krause fehlen. Auch die beiden Younster Samuel Hagenauer (verletzt) und Emil Ganguin (krank) werden das Spiel verpassen und Luca Kessel wird nach Weisheitszahn-OP Anfang der Woche ebenso nicht im Kader sein können.
Der Spieltag im Überblick:
Am Dienstag wurde die Partie zwischen Partenkirchen uns Isar-Loisach mit einem Sieg für die HSG nachgeholt. Loisach eröffnet gegen Gilching ab 16 Uhr den Spieltag. Ab 18 Uhr empfängt Landsberg (6.) den TSV Sonthofen (10.). Ab 18:15 Uhr empfängt Gröbenzell (2.) die Reserve des TuS Fürstenfeldbruck (5.), bevor ab 20 Uhr die Dachse (4.) bei Tabellenführer Kempten gastieren. Das Spiel zwischen der HSG Würm-Mitte und Kaufbeuren wurde bereits im November ausgetragen (Sieg Würm) und der Krisengipfel zwischen Herrsching II und Partenkirchen wurde verlegt.
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