TSV WEILHEIM - HANDBALL

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E- und D-Jugend im Trainingslager „dahoam“

22.07.2022

Am letzten Wochenende vor den Sommerferien führten wir endlich wieder nach 2 Jahren Pause unser Trainingslager „dahoam“ durch. 35 Spielerinnen und Spieler von E- und D-Jugend kamen so um 11 Uhr am Samstag zur Hardtschulhalle, schwer bepackt mit Sport-, Freizeit- und Übernachtungssachen. Leider, muss hier angemerkt werden, wurde die Planung mehr als nur kurzfristig gestört, denn eigentlich sollte das Trainingslager in der Jahnhalle und am angrenzenden TSV-Gelände stattfinden, sodass lange Wege durch die Stadt hätten vermieden werden können. Doch leider wurde die Jahnhalle das komplette Wochenende für eine Schulveranstaltung am bereits vergangenen Freitag komplett gesperrt – für uns natürlich mehr als nur ärgerlich, hatten wir die Halle doch mit Weitsicht gebucht. Warum eine Sporthalle für eine 2-stündige Abschlussfeier für sieben volle Tage gesperrt und zweckentfremdet wird, entzieht sich leider vollends unserem Verständnis.




So fanden unsere Hallenaktivitäten also an der, von der Übernachtungsstätte im TSV-Heim entfernten, Hardtschule statt. So wurde das Gepäck in den Transporter geladen und sich noch kurz von den Eltern verabschiedet und das Trainingslager konnte beginnen.




Zu Beginn trainierten die Kinder draußen auf dem Hartplatz. Hier kam uns das Wetter entgegen, schön bedeckt, ohne wirklich zu regnen, sodass man es draußen aushalten konnte. Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann in die Halle zu einem normalen Handballtraining mit Spiel am Ende. Für die „Großen“ wurde das Spiel sogar mit der Kamera aufgezeichnet. Anschließend bekamen wir noch Besuch von unseren Minis, die vorher ein Turnier in Schongau gespielt hatten und es wurden Fotos mit allen Kindern und Trainern aufgenommen. Der Nachmittag sollte am TSV stattfinden, also fuhren die 35 Kinder samt Trainer in zwei „tour de France-artigen“ Kolonnen durch die Seitenstraßen Weilheims an die Pollinger Str. 9. Nach Bezug der „Zimmer“ (Spiegelsaal für E-Jugend und eine kleine Halle für die D-Jugend) durfte sich selbständig beschäftigt werden. In kleinen Gruppen wurde Karten, Frisbee oder Fußball gespielt oder einfach in der großen Menge sich wie bei Asterix und Obelix geprügelt (Verletzte gabs wohl keine). Vorm Abendessen gab es für die Jüngeren eine kleine Teambuildingeinheit, bei der sich spielerisch mit dem Thema Integration in eine Gruppe auseinandergesetzt wurde. Endlich, nachdem manche Kinder dem Verhungern nah, den Blick auf die Eingangstür zum Stadion gerichtet, die Trainer vorsichtshalber im Zehnsekundenrhythmus fragten, wann denn endlich mal gegessen würde, kamen gegen 19 Uhr die zehn heißersehnten Partypizzen. Nach der halbstündigen Raubtierfütterung waren die zehn Pizzen bis auf ein einziges Stück verputzt und das Abendprogramm wurde eingeläutet. Die D-Jugend zog sich hierfür in einen Besprechungsraum zurück und schaute sich das zuvor aufgezeichnete, eigene Spiel an. Die E-Jugend duschte derweil und ließ den Tag beim Lagerfeuer ausklingen. Danach ging es für sie ins Bett und die Älteren kamen ans Feuer, bis auch für sie der Tag beendet war – zumindest war das die Hoffnung von uns Trainern… Hier muss gesagt werden, dass die Nacht eher schwer anlief – die einen hatten Heimweh, die anderen hatten ein eher diffuses Verständnis vom Konzept „NachtRUHE“. Aber schließlich fielen jedem die Äuglein zu und das machte uns Trainer wirklich mehr als froh.




Weniger froh machte es uns, dass gegen halb 6 Uhr lautes Getrampel im Stockwerk über uns (im TSV war noch eine Kampfsportübernachtung simultan) den Tag früher als erhofft für uns beginnen ließ. Hier ein kleiner Einschub dazu: die Kampfsportler teilten wohl die eher lasche Auffassung der Nachtruhe mit unserer D-Jugend und hielten die Kleineren im Spiegelsaal unter sich wach. Naja, so ist das nun mal wenn man sich ein Gebäude teilt, kein Problem. Aber als wir am nächsten Tag erfahren durften, dass zwei Kinder oben gekotzt hatten, dann gab das irgendwie Kraft und man war man schon dankbar um die eigene Kindergruppe… Um 6 Uhr hielten es dann auch die ersten bei uns nicht mehr aus ruhig zu sein und man musste raus Fußball spielen – selbstverständlich so, dass keiner mehr schlafen konnte. Gefrühstückt wurde um 7 Uhr im Freien bei bestem Sonnenschein. Anschließend wurden die Zimmer geräumt – hier wirklich ein großes Kompliment an die Mädels und Jungs, die Zimmer wurden zügig geräumt und sehr ordentlich hinterlassen! Im weiteren Verlauf des Vormittags konnten sich die Spielerinnen und Spieler frei beschäftigen, bis es für die jeweiligen Gruppen nochmal ruhiges Programm gab. Die D-Jugend setzte sich mit Emotionen und ihrer Regulation auseinander und die E-Jugend musste als Gruppe eine Flussüberquerung meistern. Anschließend fuhr das Peloton
wieder an die Hardtschule, wo es zum Abschluss des Wochenendes ein großes Goalcha-Turnier gab (Goalcha ist eine vereinfachte Handballvariante). Ehe man sich versah, war es 13 Uhr und die Eltern standen schon abholbereit vor der Tür. In einer Abschlussrunde wurde erörtert, dass das Trainingslager „sau-geil“ war und es wurde schon an der nächsten Ausführung gefeilt. Man verabschiedete sich und ruckzuck war die Halle leer und still und das Trainingslager vorbei.




Das Trainingslager war ein voller Erfolg und wir sind super zufrieden mit den beiden Tagen. Man kann wirklich sagen, dass es außergewöhnlich glatt lief: (bis auf die Geschichte mit der Jahnhalle) kein Streit, keine Verletzten (trotz der Fahrradreise), dafür eine Menge Spaß und Handball. Großartig ist für uns Trainer immer, zu sehen, wenn Kinder, die sonst eher wenig miteinander zu tun haben, zueinander finden und am Ende eine Gruppe entsteht, in der für jeden Platz ist.




Abschließend wollen wir uns noch bedanken. Bei den Kindern für das gute Benehmen und ihre Freude an der Sache, bei den Eltern für ihr Vertrauen und ihre Bereitschaft den Kindern ihr Hobby zu ermöglichen und bei den Frühstücks- Mamas und der Kuchenspende (sorry haben wir Trainer allein gegessen, nicht dass wir es den Kindern nicht gegönnt hätten, wir haben es einfach im Eifer des Gefechts vergessen) für ihr zusätzliches Engagement. Doch ganz besonders bedanken wollen wir uns bei unseren Trainerkollegen Carlotta, Milan, Emil und Maxi, ohne die dieses Wochenende nicht möglich gewesen wäre. Man hat sich voll auf die vier verlassen können und es macht uns wirklich stolz, so junge und kompetente Trainer im Verein zu haben – Vielen Dank!

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