01.02.2026 -
Ideenreich und treffsicher: TSV Weilheim mB begeistert mit Offensivfeuerwerk
TSV gewinnt gegen Gröbenzell 36:30
Die D1 hat am vergangenen Samstag in Schongau erneut zwei Mal den doppelten Punktgewinn erzielen können. Gegen eine ersatzgeschwächte HSG Würm-Mitte und den Gastgeber des TSV Schongau feierte man schlussendlich zwei deutliche Siege und holt den zweiten Tagessieg in 2026.
Mit einem fast schon ungewohnt großen Kader von 13 Spielern trat die D1 die Reise in die Lechsporthalle an und das, obwohl mit Leander und Paul zwei Stammkräfte fehlten. Dafür feierte Oskar nach langer Verletzungspause sein Comeback und kam wie Pepe zu seinem Saisondebüt.
Während der Weilheimer Kader groß war, war der des ersten Kontrahenten sehr klein. Nur fünf Feldspieler und ein Torwart waren bei der HSG Würm-Mitte angereist und dieser schrumpfte noch weiter, da ein Spieler der Würmtaler nach dem ersten Duell mit dem TSV Schongau abreisen musste. Kurzerhand entschied sich das Trainerteam Ganguin/Kessel dazu zwei Akteure an die HSG abzugeben. Mit Mate und Lukas erklärten sich die beiden E-Jugendlichen im Kader freiwillig bereit, beim gebeutelten Gegner auszuhelfen.
Die HSG Würm-Mitte erzielte vom Kreis den 1:0-Führungstreffer. Mehr sollten die TSV-Akteure aber nicht mehr um den Sieg bangen müssen. Die Jungdachse egalisierten wenige Augenblicke später den Rückstand und übernahmen zusehends das Kommando über die Partie. Nach nicht einmal fünf Zeigerumdrehungen stand es bereits 1:5 für Weilheim. Die Kreisstädter überzeugten mit einer sehr agilen beweglichen Abwehr, die den Kontrahenten weit zurückdrängte. Da die HSG zudem sehr bedächtig in den Zweikämpfen agierte, erzwang man viele ungenaue Bälle der Würmtaler, die man dann mit Gegentoren bestrafte, obgleich das Tempo der Jungdachse nach vorne nicht ganz die Zufriedenheit des Trainerteams erfüllte. „Würm war jetzt nicht so schnell in der Rückwärtsbewegung. Wir haben uns dem leider etwas angepasst. Mit mehr Tempo hätten wir wahrscheinlich mehr ins unser Gegenstoßspiel kommen können.“, befand Trainer Ganguin. Das Spiel selbst aber kontrollierten die Kreisstädter weiter ohne große Probleme und baute den Vorsprung bald darauf auf 2:8 aus (8. Min). Groß wurde der Jubel dann beim 4:10, als Oskar seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte. Weiter ausbauen konnte man die Führung bis dahin aber nicht, da man vor allem die einfachen Bogenlampen zum großgewachsenen Kreisläufer zu selten unterbinden konnte und zudem bei den wenigen Durchbrüchen der Gegner nur bedingt den Nebenmann unterstützte. So hatte auch Keeper Matwej zunächst kaum eine Möglichkeit sich auszuzeichnen. So ging es durch den Treffer von Samu kurz vor der Pause mit 6:13 in die Halbzeit, wo Trainer Ganguin besonders die Unachtsamkeiten in der Abwehr monierte, um den eigenen Torwart besser zu unterstützen.
Im zweiten Durchgang legten die Weilheimer Akteure immer weiter nach. Immer wieder überzeugte nun vor allem die Achse Oskar/Pepe. Da mit Niklas nur ein Kreisläufer zur Verfügung stand, kam Pepe auf ungewohnter Position zu seinem Saisondebüt und wurde prompt immer wieder von Oskar in Szene gesetzt. Doch auch alle anderen Akteure zeigten sich an diesem Tag torgefährlich und so kam im Laufe der zweiten Halbzeit jeder Spieler zu seinem Tor. Den Vorsprung bauten die Jungdachse in der 20. Minute beim 8:18 erstmalig auf zehn und in der 24. Minute beim 10:21 noch auf elf Treffer aus. In den letzten Minuten wechselte sich die Torfolge munter ab und auch bei Würm kam jeder Feldspieler zu einem Tor. Auch die beiden E-Jugendlichen Mate und Lukas trafen im fremden Dress und am Ende gewann man nach Torschützen mit 19:33 klar und verdient.
Nun wartete im zweiten Spiel Gastgeber Schongau, der in der Vorrunde in der Oststaffel des Bezirks hinter Würm-Mitte auf dem letzten Platz gelandet war. Dennoch oder vielleicht auch deswegen warnten die Trainer, den Gastgeber nicht zu unterschätzen. Die Fans der Lechstädter sorgten mit den Trommeln für eine stimmungsvolle Partie in der gleich in den ersten 52 Sekunden drei Treffer fielen. Insbesondere David hatte sich wohl einiges vorgenommen und traf bis zum 5:2 bereits vier Mal, was den Gastgeber bereits zur Auszeit zwang (4. Min). Auf Seiten der Schongauer tat sich insbesondere der sehr agile Spielgestalter hervor, der alleine neun Treffer erzielte und seine Mannschaft so noch einigermaßen im Spiel hielt (9.5; 9. Min.). Die Auszeit brach den Weilheimer Spielfluss jedoch nicht wirklich. Weiterhin wurde sehr variabel gespielt und, wogegen die Defensive der Lechstädter kaum etwas entgegen zu setzten wusste. Die Jungdachse trafen so bis zur Pause nahezu im Minutentakt, stellten erneut eine sehr bewegliche Abwehr und erzwangen so schwere oder ungenaue Abschlüsse der Gastgeber. Beim 14:6 war dann Pause, womit man sich im Lager der Kreisstädter sehr zufrieden zeigte, war man doch auf dem besten Weg, den Tagessieg in Landkreisderby festzuzurren.
Dennoch hatten die Spieler auch schon begriffen, dass hier noch eine Halbzeit zu gehen war und sie gingen die zweiten 15 Minuten von Beginn an genauso konzentriert an, wie die ersten. Beim 16:6 war man wieder erstmalig mit zehn Treffern vorne. Der Abstand pendelte sich zumeist zwischen acht und zwölf Toren ein. Zwei Minuten vor dem Ende dann verlor Schongau noch seinen auffälligsten Akteur, der sich bei einer defensiven Aktion gegen David selbst am Oberschenkel verletzte. Wir wünschen ihm an der Stelle gute Besserung. Den Schock brachten die Schongauer dann noch mit zwei weiteren Toren inklusive neuer Torschützen rum. Weilheim konterte dies jedoch ebenfalls noch zwei Mal kontern und mit der Schlusssirene stellte man den 24:13 Endstand her, der noch Torschützen dann 33:18 für die Jungdachse lautete.
Trainer Ganguin zeigte sich im Nachgang wenig überraschend zufrieden. „Ich hätte mir im ersten Spiel noch etwas mehr Tempo von uns gewünscht. Trotzdem kann ich die Jungs heute nur loben. Wir haben mit den deutlichen Siegen und vor allem den vielen verschiedenen Torschützen gezeigt, wie variabel wir auftreten können und erneut bestätigt, dass wir in der Lage sind Ausfälle zu kompensieren. Das zeichnet die Mannschaft in dieser Saison bis dato einfach aus.“
Nächste Woche geht es dann zum Derbyspieltag an den Ammersee. Dort wartet zunächst das Rückspiel des Landkreisderbys gegen Schongau, bevor es erstmalig seit knapp drei Jahren in der D-Jugend wieder zum Derby mit dem TSV Herrsching kommt.
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