28.03.2026 -
H1 empfängt Meister Kempten zum Saisonabschluss
Meister gibt Visitenkarte in der Jahnhalle ab
Am morgigen Samstag steht für die Dachse das letzte Saisonspiel an und möchten sich mit einem anständigen Spiel in die Sommerpause verabschieden. Zum letzten Auftritt steht Nachwuchskeeper Sebastian Holley vor seinem Debüt im Herrenbereich. Anwurf zum H1-Spiel ist zu ungewohnt früher Zeit, um 13:00 Uhr, in der Jahnhalle.
„The last Dance“. Unter diesem Motto kann man das morgige Heimspiel sehen, denn es ist das letzte Mal für die Spielzeit 25/26, dass die Erwachsenenteams das Parkett betreten. Auch, wenn es noch keine Rahmenspielplan für die neue Saison gibt, kann erfahrungsgemäß davon ausgegangen werden, dass es danach knapp sechs Monate dauern wird, bis es wieder einen Heimspieltag im Dachsbau gibt.
Dennoch merkt man langsam, dass es eine Saison mit 22 Spielen doch recht lang sein kann und einige auch mal etwas spielfreie Zeit brauchen. „In vielen Teams sind Spieler angeschlagen, spielen mit teils kleineren oder größeren Blessuren. Ich denke die Pause wird allen gut tun.“, ist sich Trainer Leppert sicher. Grund dafür, dass man die Verletzungen kaum auskurieren kann, ist auch der in dieser Saison für eine BOL recht dicht getaktete Spielplan. Seit dem Rückrundenauftakt gab es außer zur Faschingszeit Mitte Februar kein spielfreies Wochenende und somit mindestens elf Spiele in den vergangenen zwölf Wochen.
Im letzten Heimspiel dann wartet morgen die SG Kempten-Kottern. Die Illerstädter haben die BOL in diesem Jahr fast nach Belieben dominiert und können am Samstag mit einem Sieg in der Kreisstadt die verlustpunktfreie Saison vollenden. Das gelang zuletzt dem SC Unterpfaffenhofen/Germering in der Saison 22/23. Die Meisterschaft selbst haben die Allgäuer bereits seit dem Heimsieg gegen die HSG Isar-Loisach Ende Februar sicher. Und dennoch: wie souverän Kempten in dieser Saison agierte sieht man alleine schon an den Zahlen bis vor dem Duell mit den Dachsen:
In 21 Spielen gab es 21 Siege. Mit 739 geworfenen Toren stellt man die beste Offensive und mit nur 493 Gegentoren die mit Abstand beste Defensive der Liga. Dazu kommt noch das Torverhältnis von +246 Toren. Im Schnitt gewinnen die Allgäuer ihre Spiele also mit mehr als elf Treffern Unterschied und warfen nur drei Mal selbst unter 30 Toren.
Dazu haben die Illerstädter eine wahnsinnig junge Truppe, in der Daniel John, sowie Simon und Lukas Bareth die Fäden ziehen. Bis auf wenige Ausnahmen ist das Team eigentlich eine U23 oder höchstens U25. „Der Lohn für eine in den Vorjahren hervorragende Nachwuchsarbeit.“, wie Trainer Wolf findet. „Ohne, dass die nochmal Spieler dazuholen müssten, hätte man wahrscheinlich mit der Mannschaft noch mindestens 10 Jahre Planungssicherheit.“, so der Coach.
„Das ist eine echt starke Mannschaft. Technisch und taktisch sind die alle hervorragend drauf, haben eine gutes Tempospiel und sind extrem eingespielt.“, befindet auch Leppert. Das Hinspiel war wenig überraschend eine klare Angelegenheit. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde mussten die personell an diesem Tag stark dezimierten Dachse die Überlegenheit der Allgäuer klar anerkennen. Bei der SG ist es zudem das letzte Spiel für das Trainerteam Hofele/Mazur, die beide aus privaten Gründen ihr Traineramt bei der ersten Mannschaft der Kemptner nach der Saison niederlegen werden. Die Illerstädter werden alleine schon deshalb sehr bestrebt sein, dieses letzte Spiel entsprechend positiv zu gestalten.
Bei der H1 selbst gilt, sich besser zu präsentieren als gegen Landsberg in der Vorwoche, wo man ebenfalls stark ersatzgeschwächt ohne Chancen baden ging. „Wir wollen uns erhobenen Hauptes aus diesem Spiel und der Saison verabschieden. Das sind wir unseren Zuschauern auch einfach schuldig. Die haben uns diese Saison hervorragend unterstützt.“, zollen die Coaches den Fans Respekt und hoffen, dass die auch am morgigen Samstag zahlreich erscheinen.
Allerdings wissen die Trainer beider Teams sicher auch, dass es auf dem Papier um nichts mehr für beide Teams geht, weshalb dennoch über allem steht: „Am Wichtigsten ist, dass sich auf beiden Sei-ten niemand mehr schlimmer verletzt. Wir wollen den Zuschauern nochmals zeigen, wie geil unser Sport ist.“, so Trainer Wolf.
Personell hat sich die Lage bei den Dachsen zumindest etwas entspannt. Mit Max Osthöver, Samuel Hagenauer, Vincent Palmer, Felix Behrends, Felix Letsche und Luca Kessel sind einige Akteure voraussichtlich wieder einsatzbereit. Nico Beinlich ist aktuell noch angeschlagen und fraglich. Sehr erfreulich ist dafür, dass Nachwuchskeeper Sebastian Holley vor seinem Debüt im Herrenbereich steht. „Basti trainiert seit vielen Wochen bei uns mit und ist wahnsinnig engagiert bei der Sache. Er hat sich das verdient.“, so Trainer Leppert.
Die Lage in der Liga:
Zum ersten und zeitglich letzten Mal in dieser Saison heißt es für alle BOL-Teams am selben Tag „Matchday“. Sportlich allerdings geht es jedoch für kein Team um mehr, als vielleicht noch Platzierungen zu tauschen. Auf- und Abstiegsfragen sind beantwortet. Meister ist seit langem die SG Kempten-Kottern, die den Spieltag ab 13:00 Uhr bei den Dachsen (7.) eröffnet. Die Dachse könnten theoretisch bei einem Sieg und einer zeitgleichen Niederlage der HSG Gröbenzell-Olching (6.) mit diesen noch den Platz tauschen. Die HSG könnte mit einem Sieg beim TuS Fürstenfeldbruck II (5.) ab 16:45 Uhr noch einen Platz klettern. Ab 18:00 Uhr dann stehen sich beiden Absteiger Partenkirchen (11.) und Herrsching II (12.) gegenüber. Parallel empfängt der TSV Gilching die HSG Isar-Loisach. Während sich der TSV Gilching noch mit der SG Kaufbeuren/Neugablonz (ab 19:00 Uhr gegen Vizemeister HSG Würm-Mitte) um Platz 8 duelliert, will die HSG im Fernduell mit Landsberg (ab 19:00 Uhr beim Tabellen-10. TSV Sonthofen) den dritten Platz sichern. Der TSV Sonthofen komplettiert die Absteiger und wird mit Partenkirchen und Herrsching II den Gang in die Bezirksliga antreten müssen. Aufsteigen aus der Bezirksliga werden der TV Immenstadt, der TSV Ottobeuren II und Meister TSV Schongau sein, womit es in der neuen Saison zum Landkreisderby kommt. Aus der Oberliga steigt der Eichenauer SV in die BOL ab. Weitere Absteiger werden voraussichtlich nicht mehr hi
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